Darf eine Begleitperson (z.B. mein Mann, meine Mutter oder meine Freundin) während der Geburt dabei sein?
Ja, zur Geburt darf eine zusätzliche Person in den Kreißsaal. Ihre betreuende Hebamme wird Sie früh genug informieren, sodass Sie Ihre Begleitperson anrufen können, weil zuerst noch eine Zutrittserlaubnis ausgestellt werden muss Voraussetzung: Die Begleitperson weist keinerlei Symptome auf wie Fieber, Husten, Schnupfen etc. und befindet sich nicht in Quarantäne.

Darf mich diese Begleitperson nach der Geburt auf der Wochenbettstation besuchen?
Ja, allerdings nur 1x am Tag zwischen 15 und 20 Uhr und der Tag der Geburt gilt als Besuchstag.

Dürfen mich weitere Personen auf der Station besuchen?
Nein, generell gilt ein Besuchsverbot im gesamten UKM zum Schutz der Patienten und der Mitarbeitenden.

Gibt es noch die Familienzimmer?
Ab dem 15. Juni 2020 bieten wir wieder Familienzimmer an.


Darf mich jemand begleiten, wenn ich zu einer ambulanten Kontrolle kommen muss?
Bei ambulanten Kontrollen sind keine Begleitpersonen zugelassen. Hier wäre eine telefonische Vorankündigung ratsam, da auch in diesem Fall eine Zutrittserlaubnis ausgestellt werden muss.

Generell gilt: alle Kontrolltermine bis sieben Tage über dem errechneten Entbindungstermin sind bei Ihrem Gynäkologen wahrzunehmen.

Was soll ich machen, wenn ich mich fiebrig und grippig fühle?
Da es sein kann, dass es sich um eine Corona-Infektion handelt, gehen Sie bitte auf keinen Fall ohne Rücksprache ins Krankenhaus. Wir bitten Sie in diesem Fall vorher anzurufen (Telefon Kreißsaal: T 0251 83-48251)

Bleiben Sie gesund!

Forschung

Die Einheit von Forschung und Lehre ist in der UKM Geburtshilfe zentraler Bestandteil der täglichen Arbeit. Ziel unserer wissenschaftlichen Bemühungen ist die Weiterentwicklung der Ultraschalldiagnostik zur Verbesserung der Schwangerenbetreuung in besonderen Situationen. Dazu führen wir in der UKM Geburtshilfe und Pränatalmedizin alleine oder in Kooperation Studien zu folgenden Themen durch:

Vorhersage einer Frühgeburt

Die Frühgeburtlichkeit und ihre gesundheitlichen Folgen stellen weltweit ein großes Problem dar. Die Länge des Gebärmutterhalses hat sich als wichtiger prognostischer Marker für die Vorhersage eines erhöhten Frühgeburtsrisikos herausgestellt. Doch nicht nur die Länge des Gebärmutterhalses scheint für die Frühgeburtlichkeit ein wichtiger Marker zu sein. Wir beschäftigen uns mit der neuen Technologie der Cervixelastographie, um die Gewebebeschaffenheit sonografisch darzustellen und die Vorhersage einer Frühgeburt zu verbessern. 

Neue Möglichkeiten der fetalen Echokardiographie

Die Analyse der Herzfunktion mittels Speckle Tracking ist in der Erwachsenenkardiologie bereits ein fester Bestandteil der Diagnostik. Wir setzen diese moderne Technik ein, um die Diagnostik und Betreuung von Feten z.B. mit angeborenen Herzfehlern oder bei Diabetes in der Schwangerschaft optimieren zu können. Hierzu stimmen wir uns auch eng mit unseren Partnern aus der Industrie ab. 

"Organ Mapping"

Wird eine Schwangerschaft durch eine intrauterine Wachstumsrestriktion, einen mütterlichen Diabetes oder andere mütterliche Erkrankungen kompliziert, reicht die konventionelle Ultraschalldiagnostik oft nicht aus, um das fetale Risiko sicher beurteilen zu können. Es hat sich erwiesen, dass die fetale Organdiagnostik – der detaillierte „Blick ins Kind“ – einen wichtigen Beitrag zur Überwachung von Feten in diesen Risikoschwangerschaften leisten kann. Wir konzentrieren uns dabei auf verschiedene fetale Organe, die einen Hinweis auf intrauterinen Stress geben können, und prüfen ihre Anwendbarkeit in der pränatalen Betreuung der ungeborenen Kinder.

3D-Diagnostik

Der 3D-Ultraschall kann in vielen Situationen eine Bereicherung in der Diagnostik fetaler Besonderheiten sein. Wir setzen die modernste 3D-Technologie ein, um zu prüfen, inwieweit insbesondere die Diagnostik komplexer fetaler Erkrankungen durch den Einsatz von 3D-Ultraschall erleichtert werden kann.

oVID - offenes Videosystem in der Medizin

Unter der Leitung der UKM Stabsstelle Telemedizin nimmt die UKM Geburtshilfe am oVID-Projekt teil. Ziel ist die Etablierung eines Kommunikationssystems per Video-Sprechstunde und die Vernetzung von Pränataldiagnostikern in der ganzen Region. Der Bildaustausch und die Befund-Besprechung sollen vereinfacht und damit Anfahrtswege für die PatientInnen vermieden werden. Das Projekt wird wissenschaftlich evaluiert und wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unter dem Förderkennzeichen EFRE-0801384 gefördert.

Veröffentlichungen zu unseren Forschungsprojekten finden Sie hier

 
 
 
 
 
 
 

Kontakt

UKM Geburtshilfe
UKM Zentralklinikum
Ebene 03 West
Albert-Schweitzer-Campus 1
(ehm. Albert-Schweitzer-Straße 33)
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Hotline:
Sekretariat 0251 83-48212
Ambulanz und Terminvergabe 0251 83-48261
Kreißsaal (24 Stunden) 0251 83-48251